How to: B2B Online Marketing 2022

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Die 5 größten Fragen, die Sie sich für Ihre B2B-Online-Marketing Strategie stellen sollten. Sie würden ja gerne, aber Sie wissen nicht wie? Keine Sorge, B2B-Online-Marketing muss nicht schwer sein. Mit unserem Leitfaden klappt der Einstieg garantiert.

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Die 5 größten Fragen, die Sie sich für Ihre B2B-Online-Marketing Strategie stellen sollten. Sie würden ja gerne, aber Sie wissen nicht wie? Keine Sorge, B2B-Online-Marketing muss nicht schwer sein. Mit unserem Leitfaden klappt der Einstieg garantiert.

Wir haben Ihnen deshalb die 5 wichtigsten Fragen, die Sie sich zu Beginn Ihrer Online-Marketing-Aktivitäten stellen sollten, zusammengefasst:

Sie kennen die Antworten nicht?
Kein Problem, lesen Sie einfach nach!

B2B-Online-Marketing unterscheidet sich von B2C-Online-Marketing

Beim B2B-Online-Marketing sind wir mit einer besonderen Ausgangssituation konfrontiert. Die Erkenntnisse aus dem B2C-Bereich lassen sich selten einfach darauf ummünzen.

Die größten Unterschiede zwischen B2B- und B2C-Online-Marketing-Kunden:

Faktor B2C Kunden B2B Kunden
Zugriffszeit
24/7
Mo-Fr 9:00 - 17:00
Hauptmedium
Mobile
Desktop
Themen
Alltagsthemen, seltener spezifisch
Oft fach- & branchenspezifisch
Hauptentscheider
Einzelperson oder kleiner Entscheider-Kreis
Kein Hauptentscheider, meist an Prozesse und Vorgabe gebunden
Kaufzeitpunkt
Regelmäßigkeit oder Saison erkennbar
Oft keine Regelmäßigkeit

B2B-Kunden sind an Arbeitszeit und -ort gebunden. Das erklärt die Zugriffszeit meist während der Hauptarbeitszeit und vom Desktop aus. Die Themen sind außerdem sehr spezifisch und erfordern Expertenwissen um authentisch zu wirken. Zudem gibt es keine Einzelperson an die man sich wenden könnte, denn Entscheidungen werden anhand von Vorgaben und Richtlinien getroffen. Eine Regelmäßigkeit ist dabei selten erkennbar.

Trotzdem: jeder Kunde ist anders!
Erstellen Sie also ein Onlineprofil Ihrer Hauptzielgruppe und stellen Sie sich die Frage: Wer sind meine Kunden und durch was zeichnen sie sich aus?

Auf welchen Kanälen ist meine Zielgruppe aktiv?

Jeder Online-Kanal hat eine eigene Hauptzielgruppe – seien Sie sich dessen stets bewusst. Mit der gleichen Ansprache auf allen Kanälen erreichen Sie nicht immer alle Kunden gleich gut.

Die optimierte Webseite

Ihre Webseite ist Ihre digitale Visitenkarte und daher der erste Kanal, den Sie überarbeiten sollten. Jeder, der sich online über Sie informiert, wird früher oder später hier landen.

Wir empfehlen immer eine klare Struktur für User und Suchmaschinen. Sie sollten auf jeden Fall erst das organische SEO (Suchmaschinen-Optimierung, engl. Search Engine Optimisation) und die Usability Ihrer Webseite überdenken, bevor Sie sich auf bezahlte Maßnahmen wie Ads stürzen.

Wenn Sie Unterstützung oder Beratung im SEO-Bereich suchen, wenden Sie sich jederzeit mit Fragen an uns. Wir beraten Sie gerne!

Der optimierte Social-Media-Auftritt

Im Bereich Social Media wird es schon etwas schwerer. Hier gibt es viele Kanäle auf denen nicht alle Nutzer gleich stark präsent sind. Die verschiedenen Branchen verhalten sich dabei ganz unterschiedlich. Welcher Kunde auf welchem Kanal aktiv ist, ist individuell und lässt sich kaum verallgemeinern.

Was raten wir unseren Kunden im Bezug auf…?

  • Linkedin:
    LinkedIn ist das klassischste aller Business-Netzwerke. Es ist nicht nur eine Recruiting-Plattform, sondern viel mehr. Hier sollten Sie Expertise zeigen und mitreden. Durch regelmäßiges Posten auf Ihrer Timeline, aber auch in Gruppen.
  • Xing:
    Xing ist noch lange nicht „tot“. Es ist vor allem im deutschsprachigen Raum eine spannende Plattform mit Neuerungen wie „Events“ und „Kununu“. Letzteres kann Ihnen zu Präsenz verhelfen indem Sie sich z. B. als Top-Arbeitgeber platzieren.
  • Instagram:
    Instagram kann durchaus für B2B-Kunden interessant sein. Denn kaum jemand lässt seine Arbeit im Büro. Wer in der Freizeit auffällt, hat es zum Businesskontakt schon mal leichter. Hier setzen wir vor allem auf freche Werbung und die etwas persönlichere Einsicht hinter die Kulissen. Dadurch eignet sich das Netzwerk auch gut für den Erstkontakt.
  • Facebook:
    Unser Fazit: Facebook kann etwas mühsam im Umgang sein, lohnt sich aber in der Haltung. Hier können Sie Gesicht zeigen und den Blick hinter die Geschäftskulissen erlauben. Probieren Sie doch einmal Ihre Kunden auf privater Ebene zu erreichen.

  • Andere Netzwerke:
    Die Liste ist darüber hinaus noch lang: Pinterest, Behance, Youtube, Vimeo, Tiktok, uvm. Wichtig ist, dass Sie wissen, wo Ihre Zielgruppe aktiv ist und sich dann die passende Strategie für jedes Netzwerk überlegen.

Eines ist auf allen Kanälen gleich: Kontakte sollten Ihr oberstes Ziel sein. Diese sollten dann so schnell wie möglich auf Ihre eigene Webseite gelenkt werden. Überlegen Sie also wie Sie das schaffen!

TIPP: Menschen mögen Menschen und Unternehmen mit Gesichtern.

Geben Sie Ihrer Marke also ein Gesicht. Seien Sie dabei authentisch.
Dadurch vermitteln Sie Glaubwürdigkeit und Persönlichkeit. Wer Social Selling richtig angeht, kann definitiv Vorteile erzielen.

Stellen Sie sich die Frage:
Auf welchem Kanal ist meine Zielgruppe aktiv? Nehmen Sie dann die für Sie passenden Kanäle in den Fokus.

Wir helfen Ihnen gerne bei der Suche nach den richtigen Plattformen.

Das monatliche Budget für Ihre Online Kanäle

Viele Kunden argumentieren, dass Online Marketing immer so teuer ist. Wir denken anders, denn gute Strategien fangen schon „for free“ an. Danach können Sie ihre Millionen investieren, aber achten Sie bitte darauf das ALLES was Sie kostenfrei bewirken können auch optimiert ist. Das beginnt bei Ihrer Webseite mit einer soliden SEO-Strategie und endet auf allen sozialen Netzwerken mit einer regelmäßigen und sinnvollen Post-Strategie, sowie Follower-Einladungen. Wenn der organische Teil stimmt, könne Sie sich mit den Paid-Ads-Formaten der einzelnen Netzwerke beschäftigen. Aber auch hier gilt: Sie müssen nicht mit Millionen einsteigen. Lassen Sie Ihre Online-Strategie mit dem Geschäft ganz natürlich wachsen. Wir empfehlen unseren Kunden schon ab einem Startbudget von 200 € monatlich loszulegen.
 Seien Sie kein kurz schillerndes Einhorn, sondern ein Zebra in der Geschäftswelt.
Also stellen Sie sich die Frage: Was kann ich „organisch“ bewirken und was ist mein monatliches Paid-Budget? Sie möchten mehr Info zu Paid-Ads und organischen Maßnahmen? Wir freuen uns von Ihnen zu hören.

Brauchen wir unbedingt einen Blog?

Ein Blog ist eines der aufwendigsten Online-Werbemittel. Er erfordert Zeit und Know-How. Er muss nicht nur fachlich relevant, sondern auch ansprechend geschrieben sein.

Die größten Vorteile eines Blogs sind:

  • die Relevanz der entstehenden Unterseiten für SEO
  • die fachliche Expertise die den Kunden bestätigt wird
  • die Webseiten-Expertise die auch für SEA relevant ist

Trotzdem liest man ständig, dass der Blog das Online-„Allheilmittel“ ist. Wir denken anders: Er ist NUR eine sinnvolle Investition, wenn er einen Mehrwert für die Leser schafft und regelmäßig geführt wird.

Stellen Sie sich die Frage:
Gibt es genug News im Unternehmen welche sich für einen Blog eignen und haben wir die Möglichkeit regelmäßig zu kommunizieren?

Die Online-Frequenz Ihrer Strategie

Lassen Sie sich nicht überfordern!
Sie müssen nicht einsteigen und auf 10 Netzwerken, 10 Mal pro Woche posten. Das überfordert Sie und auch Ihre Kunden. Lassen Sie es langsam angehen. Suchen Sie sich, wie oben beschrieben, die wichtigsten und sinnvollsten Plattformen für Ihre Kampagne aus. Lassen Sie die Strategie langsam wachsen und setzen Sie sich realistische Ziele. Wir empfehlen unseren Kunden für den Start:

1-2 Plattformen mit 1-2 Posts die Woche

Auch wenn Sie jetzt motiviert sind, bedenken Sie, dass Sie diese Frequenz länger als 3 Monate halten möchten.

Stellen Sie sich die Frage: Welche Plattformen können wir in welcher Frequenz langfristig bedienen?

Fassen wir nochmal zusammen:

Sie müssen Ihre Zielgruppe mit allen Bedürfnissen genau definieren und wissen auf welchen Plattformen diese aktiv sind. Sie sollten alle Ihre Online-Kanäle, von der Webseite bis zu sozialen Netzwerken, in die Strategie mit einbeziehen. Definieren Sie dann ein Budget von kostenfrei bis Maximal-Ausgabe. Entscheiden Sie anschließend welche Kanäle Sie in welcher Frequenz bedienen können – nicht nur jetzt, sondern langfristig.

Das Wichtigste aber zum Schluss:

Sie müssen Ihre Kunden kennen!

Nutzen Sie deshalb die zahlreichen, kostenfreien Tools wie Google Analytics, LinkedIn Tags, Facebook Pixel & CAPI-tracking usw. Denn Zahlen sagen mehr aus als 1000 Annahmen.

Wenn Sie sich unsicher über Ihre Zielgruppe sind, wie diese angesprochen werden will oder wie man das auf allen Online Plattformen richtig macht, melden Sie sich!

Wir unterstützen Sie gerne bei allen Fragen!

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